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EIN GLAS MILCH: Alltägliche und „kleine Dinge“ sind für schwerstkranke Patienten von großer Bedeutung. Die Einfachheit eines frischen Glas Milch steht konträr der Komplexität einer Krankheit gegenüber. ©DPS/Ines Gerlach

IMAGEKAMPAGNE FÜR
DEUTSCHE PALLIATIVSTIFTUNG

Studentin entwickelt Anzeigenmotive in ihrer Bachelorarbeit
Motive im Juni in Potsdam zu sehen

Fulda, 16.04.2012. "Palliativversorgung ist ein gesellschaftlich relevantes und weitgehend tabuisiertes Thema", sagt Ines Gerlach. Die gebürtige Fuldaerin studierte Kommunikationsdesign an der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FH W-S) und hat in ihrer Bachelorarbeit eine Anzeigenkampagne für die Deutsche PalliativStiftung entwickelt. "Mit einer solchen Imagekampagne will ich dazu beitragen, ein stärkeres öffentliches Bewusstsein für das Thema zu schaffen", betont die 28-Jährige.

Entstanden sind nun sieben Anzeigenmotive: Der schöne Tod, Ein Glas Milch, Schmerzen, Zuhause, Der letzte Augenblick, Angepasste Medizin und Wir. "Diese Motive verkörpern Leitgedanken der Palliativversorgung und sollen vor allem feinfühlig und sensibel, aber konzentriert und informativ den Betrachter in das Thema einführen. Denn Zielgruppe sind Menschen, die bisher noch keine Berührung mit dem Thema hatten", erläutert Gerlach. Wichtig war es Gerlach, dass die Motive in der Summe die wichtigsten Grundgedanken der Palliativversorgung ergeben, aber auch einzeln verwendet werden können.  

Als Postkarten bei der Stiftung erhältlich
Den Vorstandsmitgliedern der Deutschen PalliativStiftung hat die Bachelorarbeit so gut gefallen, dass sie die sieben Motive als Postkarten haben drucken lassen. Sie sind nun über die Geschäftstelle der Deutschen PalliativStiftung, Am Bahnhof 2, 36037 Fulda, 0661|48049797, E-Mail buero@palliativstiftung.de erhältlich.

Ausstellung in Potsdam
Die Anzeigenmotive sind zudem ab 1. Juni für zwei Wochen im Rahmen der Kalenderausstellung der Deutschen PalliativStiftung in den Bahnhofspassagen in Potsdam als Plakate zu sehen.

DER SCHÖNE TOD: Sterben hat heutzutage seine Natürlichkeit verloren, doch jeder wünscht sich (wenn es soweit ist) einen friedlichen und sanften Tod ohne die Künstlichkeit der Technik. Sterben wie im Märchen…
SCHMERZEN: Die größte Angst der meisten Patienten ist nicht die Angst vor dem Tod, sondern die Angst qualvoll und unter Schmerzen zu sterben.
ZUHAUSE: Für sterbende und kranke Menschen ist das Bedürfnis nach Sicherheit und Geborgenheit essenziell und am stärksten mit dem Ort „Zuhause“ verbunden.
DER LETZTE AUGENBLICK: Die Angst vor dem Verlust der Selbstbestimmung und der Kontrolle über das eigene Leben ist allgegenwärtig. Bei Patienten mit einer tödlich fortschreitenden Krankheit ist die Angst vor dem Verlust der Autonomie und Entwürdigung sehr groß.
ANGEPASSTE MEDIZIN: Medizin spielt eine entscheidende Rolle bei der Palliativversorgung. Sie heilt zwar nicht mehr, was normal das primäre Ziel ist, verhilft aber zu mehr Lebensqualität, nach dem Motto „Low tech – High touch“.
WIR: Ein „Wir“-Gefühl über den Tod des Patienten hinaus. Angehörige werden mit ihrer Trauer nicht alleine gelassen. ©DPS/Ines Gerlach

Bundestagsabgeordnete antworten auf Fragen zur
Abgabe von Betäubungsmitteln im Notfall

Nach wie vor ist das Thema "Abgabe von Betäubungsmitteln im Notfall zur Überbrückung" für die Deutsche PalliativStiftung nicht ausreichend gesetzlich geregelt. Daher stellte nun der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Thomas Sitte, am 6. Dezember über das Internet-Portal abgeordnetenwatch.de folgende Frage an die beiden Sprecherinnen und Obleute des Bundesgesundheitsausschusses sowie an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung:

"Nach geltender Rechtslage machen sich Ärzte in jedem Fall strafbar, wenn sie medizinisch notwendig und fachgerecht, ohne gesundheitliches Risiko und sozial erwünscht in einem Notfall Betäubungsmittel einem Palliativpatienten zum Gebrauch überlassen. Nahezu alle medizinischen und juristischen Verbände und Experten sind sich einig, dass die unerträgliche Rechtslage in diesem Fall geändert werden muss. Wie stehen Sie zu der Forderung der Petition Nr.16123 vom 16. Januar 2011?"

Petitionstext
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass umgehend Änderungen in der Gesetzgebung zu erfolgen haben, damit die medizinisch indizierte Abgabe von Betäubungsmitteln zur Unzeit durch einen Arzt keinen Straftatbestand mehr darstellt. Qualifizierten Ärzten und Palliative Care Teams muss die Abgabe von Betäubungsmitteln zur zeitlich begrenzten Anwendung durch und/oder für den Patienten, zum Beispiel bei schwersten Schmerzen und lebensbedrohlicher Atemnot, zur Überbrückung im Notfall erlaubt werden.

Folgende Mitglieder des Bundesgesundheitsausschusses wurden angeschrieben: Dr. Carola Reimann (SPD), Kathrin Vogler (DIE LINKE), Wolfgang Zöller (CDU/CSU), Dr. Marlies Volkmer (SPD), Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Rolf Koschorrek (CDU/CSU), Jens Ackermann (FDP) und Harald Weinberg (DIE LINKE). Reagiert und geantwortet haben bislang Dr. Marlies Volkmer, Dr. Harald Terpe, Kathrin Vogler und Harald Weinberg, Wolfgang Zöller, Jens Ackermann Dr. Carola Reimann.
Öffnet einen internen Link im aktuellen FensterIhre Antworten sind hier zu lesen ...


DEUTSCHER PALLIATIV KALENDER 2012

Startet das Herunterladen der DateiDER DEUTSCHE PALLIATIV KALENDER 2012

Insgesamt 244 kunstvolle und sehr ausdrucksstarke Bilder zum Thema  „Sterben“ sind von Hobby- und Gelegenheitsfotografen für den bundesweit ausgeschriebenen Fotowettbewerb der Deutschen PalliativStiftung eingeschickt worden, aus denen der Deutsche PalliativKalender für das Jahr 2012 gestaltet wurde. Der international renommierte deutsche Künstler Franz Erhard Walther suchte die zwölf Kalenderbilder unter einem künstlerischen Zusammenhang aus. Eine dreiköpfige Fachjury wählte unter allen Einsendungen die Gewinner der beiden Kategorien "Menschen" und "Stillleben"aus. Die beiden Gewinnerbilder werden auf eigenen Blättern im Kalender gezeigt. Zudem gibt es zwei Blätter, auf denen alle eingeschickten Bilder zu sehen sind, sowie eine Informationsseite über die Stiftung.

Der Deutsche PalliativKalender 2012 ist über die Deutsche PalliativStiftung sowie im Buchhandel für 29 Euro erhältlich. Für Mitglieder des Fördervereins sowie Hospiz- und Palliativeinrichtungen gibt es ein besonderes Angebot: 8 Kalender für 60 Euro.

KONTAKT FÜR BESTELLUNGEN:
Deutsche PalliativStiftung, Am Bahnhof 2, 36037 Fulda
Telefon: 0661/48049797, E-Mail: buero@palliativstiftung.de

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I RUN FOR LIFE

Eine sozialsportliche Initiative
der Deutschen PalliativStiftung
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterLESEN SIE MEHR ...

Ultramarathonläufer
Robert Wimmer ist
Öffnet einen externen Link in einem neuen FensterBotschafter von "I run for life"


SPENDENMÖGLICHKEITEN

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per SMS:

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(4,83 Euro gehen direkt an die Deutsche PalliativStiftung, 17 Cent werden für Gebühren bezahlt.)

 


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