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EINBLICKE HINTER DIE KULISSEN

Auf dieser Seite wollen wir Ihnen Einblicke in die Arbeit der Deutschen PalliativStiftung geben, die hinter den Kulissen
geschieht und in der Regel unbemerkt von vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern erledigt wird. Denn die vielen
verschiedenen Aufgaben der Stiftung könnten die Öffnet einen internen Link im aktuellen Fensterhauptamtlichen Mitarbeiter ohne die ehrenamtlichen Helfer nicht
mehr bewältigen.
Ein großes Dankeschön an dieser Stelle dafür!


Adventscafé mit den ehrenamtlichen Helferinnen


Falten, Einkuvertieren, Frankieren - Teil 2

In der Vorweihnachtszeit gibt es in der Stiftung viel zu tun: Tausende Briefe für die Weihnachtspost müssen fertig gemacht werden. Elvira Kempf-Krause, Ulrike Henze
und Irene Erthel machen am Nikolaustag da weiter, wo ihre ehrenamtlichen Mitstreiter am Vortag aufgehört haben. Anschreiben müssen gefaltet und die Kuvere mit Mitgliedsanträgen und Flyer bestückt werden. Elvira Kempf-Krause und Ulrike Henze sind an diesem Tag das erste Mal bei der Stiftung zum Helfen, Irene Erthel ist bereits das zweite Mal da.
"Ich bin Rentnerin, Mitglied im Förderverein der Stiftung und wurde bei einem zufälligen Treffen angesprochen, ob ich nicht mal helfen könnte", erklärt Ulrike Henze aus Fulda und fügt hinzu: "Bei einer Freundin vor einigen Jahren habe ich erfahren, wie wichtig und sinnvoll palliative Betreuung ist. Daher springe ich sporadisch gerne hier ein, wenn es brennt, um diese Arbeit zu unterstützen."

Die beiden anderen Helferinnen aus Fulda und Edelzell stimmen dem zu. Auch sie haben persönliche Erfahrungen mit Palliativversorgung gemacht und unterstützen die Stiftungsarbeit sehr gerne in ihrer freien Zeit.


Eifrig bei der Arbvei (von links):
Elvira Kempf-Krause, Ulrike Henze
und Irene Erthel.

Falten, Einkuvertieren, Frankieren - Teil 1

Tag des Ehrenamts am 5. Dezember

In der Vorweihnachtszeit gibt es in der Stiftung viel zu tun: Tausende Briefe für die Weihnachtspost müssen fertig gemacht werden. Ilse Thon, die jeden Montag von 10 bis 13  Uhr ehrenamtlich hilft, Getrud Wiekiera, die bei Bedarf oft zur Unterstützung in die Stiftungsräume kommt und Monika Petersein sind an diesem 5. Dezember, dem Tag des Ehrenamtes, fleißig am Werkeln. Mitgliedsanträge werden mit einem Buchstaben versehen, damit man mögliche Rückläufe zuordnen kann, die Anschreiben müssen gefaltet und die Kuvere mit Mitgliedsanträgen und Flyer bestückt werden. Sie sind emsig bei der Sache, aber es wird noch ein paar Tage dauern, bis die drei Frauen und andere Helfer die Weihnachtspost "eingetütet" haben.

Getrud Wiekiera, Monika Petersein (von links)...
... und Ilse Thon bearbeiten die Weihnachtspost.

Ehrenamtliche basteln für die DPS

Über 1300 Euro gesammelt

Fünf Frauen aus Göttingen wollten für die Deutsche PalliativStiftung Spenden sammeln und beschlossen, handwerklich aktiv zu werden. Sie nähten, backten und bastelten für einen privat organisierten Adventsbasar und bekamen einen Betrag von über 1300 Euro zusammen. Ein toller Erfolg!


Regelmäßige Unterstützerin im Büro

Tausende Serienbriefe zu Weihnachten

Jeden Freitag seit September kommt Monika Petersein gegen 9 Uhr mit ihrer guten Laune ins Büro und legt los – dabei ist es ihr egal, ob sie Informationsmaterial verpackt, Adresslisten pflegt oder wie in der Vorweihnachtszeit vorgefertige Serienbriefe überprüft und ausdruckt. Die 65-jährige Künzellerin war bis Mai als Sozialmedizinische Assistentin am Gesundheitsamt in Fulda tätig. "Nach 47 Jahren Vollzeitbeschäftigung wollte ich ehrlich gesagt nicht einfach zu Hause sitzen. Ich wollte weiterhin etwas mit Menschen zu tun haben", erklärt Petersein. An die Deutsche PalliativStiftung ist sie durch einen Zufall geraten. Im Sommer wurde sie Mitglied im Förderverein der Stiftung, wollte sich jedoch gerne stärker engagieren und bot ihre ehrenamtliche Hilfe an. "Die Arbeit der Stiftung betrachte ich als extrem wichtig, damit sie die Rahmenbedingungen weiter verbessert, dass Menschen in Würde zuhause sterben können", so Petersein und fügt hinzu: "Es macht mir Spaß hierher zu kommen. Ich komme aus der Computerarbeit nicht heraus, lerne sogar für mich noch hinzu und bin unter Menschen."

 


Fleiß - oder Strafarbeit?

Etikettenbeschriftung

Nachdem zwei Paletten mit Deutschen PalliativKalendern von den Schülerinnen und Schülern der Fuldaer Freiherr-vom-Stein-Schule verpackt wurden, stand das Verschicken an. Und so beschrifteten die Mitarbeiter wie hier Pressereferentin Caroline Schreiner einen Großteil der Etiketten für den Paketversand. Die "Schreibstube" wurde aufgrund der begrenzten Lagerkapazitäten vorübergehend in den Flur verlegt. 


Schülerinnen und Schüler helfen ehrenamtlich

Nach kurzer Zeit waren die Teams eingespielt.
Oskar Holzinger musste nur noch für Nachschub sorgen.

Verpacken des Deutschen PalliativKalenders

FULDA. Pünktlich um 10 Uhr klingelt es im Büro der Deutschen PalliativStiftung in Fulda. Es ist ein sonniger Samstag im Oktober, und neun Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 8b und 9f der Freiherr-vom-Stein-Schule in Fulda stehen gemeinsam mit ihrem Politik-und Geschichtslehrer Oskar Holzinger vor der Tür und warten sichtlich gespannt auf das, was sie wohl erwarten wird. Denn ihr Lehrer hat sie erst vor drei Tagen im Unterricht gefragt, ob sie den Mitarbeitern der Stiftung helfen würden, hunderte Exemplare des neu erschienenen Deutschen PalliativKalenders 2012 für den Versand zu verpacken. "Ich hatte eh nichts vor, und da habe ich mir gedacht, ich kann auch mal helfen", erzählt die Achtklässlerin Leonie Schröder. Ähnlich wie sie sehen das auch die anderen Helfer. "Ich bin sonst nirgends engagiert, und da kann ich auch mal helfen", sagt der Neuntklässler Simon Hahner. 

Nach einer kurzen Einweisung, dass in jeden Kalender ein Infoflyer gelegt werden muss, und wie die Kartons gefaltet und zugeklebt werden müssen, bilden die Schüler  drei "Packstationen". Das Büro verwandelt sich für eine kurze Zeit in einen wuseligen Ameisenhaufen. Lehrer Holzinger sorgt für Nachschub – egal ob Flyer, Kalender, Kartonagen oder Paketband. Nach knapp zwei Stunden sind 800 Kalender verpackt. Zum Schluss gibt es eine Pizza als Dank und die Mitarbeiter der Stiftung erhalten eine Kontakt-Mail-Adresse – wenn wieder mal Hilfe benötigt wird ...

Leonie Schröder, Ania Zaplata, Laura-Marie Bauer Campuzano und Maria Klein (von links) verpacken fleißig den Deutschen PalliativKalender in Kartonagen.
Lucas Schäfer, Lukas Koch und Simon Hahner (von links) verpacken gemeinsam mit dem ehrenamtlichen Helfer Johannes Heller.
Oskar Holzinger holt Kalender-Nachschub während Felix Statt (rechts) und Niklas Dietrich Flyer in die Kalender legen.
Die ganze Truppe (von links): Simon Hahner, Lukas Koch, Lucas Schäfer, Ania Zaplata, Leonie Schröder,Felix Statt, Laura-Marie Bauer Campuzano, Niklas Dietrich und Maria Klein. Fotos: DPS

Vernissage zum Deutschen PalliativKalender

Viel Unterstützung im Hintergrund

Keine Vernissage kann ohne helfende Hände vorbereitet und durchgeführt werden – so auch bei der Vernissage zum Fotowettbewerb der Deutschen PalliativStiftung und zum daraus entstandenen Deutschen PalliativKalender 2012 im Fuldaer Stadtschloss. Mitglieder aus dem Förderverein verteilten den Kalender an die Besucher, andere Ehrenamtliche halfen beim Aufbau und holten Gläser und Getränke, wiederum andere bereiteten den Umtrunk vor und drei junge Herren umrahmten die Vernissage mit Preisverleihung sogar musikalisch.
Eine grandiose Unterstützung!



Thomas Sitte bedankte sich bei den drei Musikern Thomas Nüdling, Johannes Heller und Karsten Aßmann (von links) für die ehrenamtliche musikalische Umrahmung.
Die drei Stiftungsmitarbeiterinnen Marianne Kempf, Birgit Ertelt, Ilona Götz und Helferin Monika Petersein (von links) kümmerten sich um den Sekptempfang bei der Vernissage. Fotos: DPS

Dr. Arnulf Müller (von links), Dr. Ingrid Chiari und Jürgen Goldbach arbeiteten sich Stückchen für Stückchen durch die 244 eingeschickten Fotos.
Nach ein paar Stunden konnten die drei Jurymitglieder die Anzahl der Bilder schon deutlich eingrenzen, ...
... so dass sie sich schließlich aus sechs Bildern in der Endrunde der Kategorie "Stillleben" auf den Gewinner einigen konnten. Fotos: Thomas Sitte

Jury ermittelt Gewinner des Fotowettbewerbs

Im Sommer hatte die Deutsche PalliativSitftung bundesweit einen Fotowettbewerb zum Thema Sterben mit den beiden Kategorien „Stillleben“ und „Menschen“ ausgeschrieben. 244 Fotografien mit zum Teil sehr ungewöhnlichen und spannenden Motiven wurden eingeschickt, so dass der Jury die Wahl der Gewinner sehr schwer fiel. Der international renommierte Künstler Professor Franz Erhard Walther suchte die zwölf Fotografien für den Kalender aus, und eine dreiköpfige unabhängige Jury kürte die Gewinner der beiden Kategorien und wählte 30 weitere Bilder für die Ausstellung aus.

Die Jury – der Fotograf und promovierte Philosoph Dr. Arnulf Müller, die ehrenamtliche Hospizhelferin und Ärztin Dr. Ingrid Chiari und der Pfleger Jürgen Goldbach – kam ehrenamtlich an einem Mittwochnamittag zusammen und sichtete und beriet mehrere Stunden. Die Auswahlkriterien für die schwierige Entscheidung waren für die Jury folgende: Die Motive sollten originell und von der Raumaufteilung ausgewogen präsentiert sein. Außerdem sollten die Motive Raum für eigene Gedanken lassen und in die Tiefe führen bei durchaus unterschiedlicher Interpretationsmöglichkeit.
 
Grundsätzlich war die Jury sehr überrascht von der Vielzahl der Einsendungen, von der Vielfalt der Motive, von der hohen Qualität der Fotos und den auch zum Teil sehr überraschenden Ansätzen zum Thema Sterben. Die Wahl war definitiv nicht einfach.




Spendenlauf "Jede Sekunde zählt"

Ilona Götz, Henrik Sitte und Marianna Kempf beim AUfbau des Infostands an der Laufstrecke am Bahnhofsplatz.
Elke Hohmann mit ihrer Tochter Clara und Marianne Kempf betreuen den Stand und ...
... wechseln sich mit Ilona Götz ab.
Elisabeth Miller, Vorsitzende des Fördervereins, und ihr Stellvertreter Roland Stephan im Gespräch beim Infostand im Fuldaer Stadion.
Henrik und Elena Sitte helfen beim Auf- und Abbau der Liegestühle und der Pavillons.
Elisabeth Miller und Roland Stephan danken den Läufern von Tri-Force für ihren Einsatz für die Stiftung.

 

Gut 2000 Euro haben die 15 Mitglieder des Teams von Tri-Force Fulda beim Fulda Marathon am 4. September 2011 für die Deutsche PalliativStiftung erlaufen. Eine Zeit, die schneller als 1:30 Stunden ist, hatten sich die Trathleten und Läufer für den Halbmarathon zum Ziel gesetzt. Für jede Sekunde, die sie diese Zeit unterbieten, hatten die Sportler Sponsoren gesucht und auch gefunden. Bis zu fünf Euro hatten die Firmen und Privatpersonen für die Art Wette "Jede Sekunde zählt!" der Deutschen PalliativStiftung versprochen. Das Herausfordernde an dem Teamwettbewerb: Die Wertung zählt erst ab dem zehnten Läufer, der das Ziel im Stadion erreicht. Und das schafften die Tri-Force-Läufer, wenn auch knapp: Nach 1:29,27 Stunden erreichte der zehnte Mann das Ziel. "Klar sind wir unter unseren eigenen Erwartungen geblieben. Aber wir sind die Sieger der Herzen", erklärte Organisator Marcel Sühwold.

Und auch hinter den Kulissen wurde vom Förderverein der Deutschen PalliativStiftung einiges getan. Ein Infostand wurde am Fuldaer Bahnhofsvorplatz aufgebaut und betreut, einen weiterer Infostand gab es im Stadion. Dort wurden für die Läufer auch ein schattiges Zelt sowie Liegestühle aufgebaut.

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