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GROSSER ERFOLG FÜR DIE DEUTSCHE PALLIATIVSTIFTUNG
Änderung am Betäubungsmittelrecht geplant
Fulda, 23.01.2012 – Ein Jahr nachdem die Deutsche PalliativStiftung eine Petition zur Änderung der Rechtslage bei der Betäubungsmittelsabgabe an den Deutschen Bundestag gerichtet hat, ist ein erster Etappensieg geschafft: Die Apothekenbetriebsordnung (ApBetrO) soll nach Auskunft eines Sprechers des Bundesgesundheitsministeriums geändert werden. Anfang Februar solle die Verordnung durch das Kabinett, meldete heute die „Ärzte-Zeitung“. Zustimmen müsse dann noch der Bundesrat.
In einem weiteren Schritt sei in der Folge eine entsprechende Anpassung des Betäubungsmittelgesetzes geplant, hieß es weiter. „Aus meiner Sicht ist eine verdiente Sensation geschafft“, kommentierte Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung (DPS), die Meldung erfreut.
Hier geht es zum Artikel der Ärzte Zeitung ...
AUSSTELLUNG DER DEUTSCHEN PALLIATIVSTIFTUNG IM WÜRZBURGER RATHAUS
45 Fotografien zum Thema "Sterben" bis 28. Februar zu sehen
Noch bis Ende Februar ist die Ausstellung „Deutscher Palliativ Kalender 2012" im Foyer des Würzburger Rathauses zu sehen. Eröffnet wurde die Ausstellung mit einer Vernissage von Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung (DPS), und Dr. Adolf Bauer, Bürgermeister der Stadt Würzburg. Nadine Lexa, stellvertretende Leiterin der Palliativstation am Juliusspital, hatte die Ausstellung nach Würzburg geholt.
Um die wichtige Arbeit der Ehrenamtlichen und Festangestellten in Palliativ- und Hospizeinrichtungen stärker in das Bewusstsein der Bevölkerung zu rücken und um zu zeigen, dass Betroffene mit einer guten Palliativversorgung zufrieden und schmerzfrei sterben können, lobte die DPS im vergangenen Jahr einen bundesweiten Fotowettbewerb zum Thema "Sterben" aus, der mit knapp 250 Bildern auf großes Interesse bei Hobby- und Gelegenheitsfotografen gestoßen war. 30 von einer Jury ausgewählten Einsendungen sowie die Bilder, die in den Kalender gekommen sind, werden nun bis zum 28. Februar in der Ausstellung gezeigt.
Nach dem Erfolg des ersten Fotowettbewerbs wird die DPS das Projekt erneut ausschreiben. Nähere Informationen dazu folgen in Kürze.

Bundestagsabgeordnete antworten auf Fragen zur Abgabe von Betäubungsmitteln im Notfall
Nach wie vor ist das Thema "Abgabe von Betäubungsmitteln im Notfall zur Überbrückung" für die Deutsche PalliativStiftung nicht ausreichend gesetzlich geregelt. Daher stellte nun der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Thomas Sitte, am 6. Dezember über das Internet-Portal abgeordnetenwatch.de folgende Frage an die beiden Sprecherinnen und Obleute des Bundesgesundheitsausschusses sowie an den Patientenbeauftragten der Bundesregierung:
"Nach geltender Rechtslage machen sich Ärzte in jedem Fall strafbar, wenn sie medizinisch notwendig und fachgerecht, ohne gesundheitliches Risiko und sozial erwünscht in einem Notfall Betäubungsmittel einem Palliativpatienten zum Gebrauch überlassen. Nahezu alle medizinischen und juristischen Verbände und Experten sind sich einig, dass die unerträgliche Rechtslage in diesem Fall geändert werden muss. Wie stehen Sie zu der Forderung der Petition Nr.16123 vom 16. Januar 2011?"
Petitionstext Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass umgehend Änderungen in der Gesetzgebung zu erfolgen haben, damit die medizinisch indizierte Abgabe von Betäubungsmitteln zur Unzeit durch einen Arzt keinen Straftatbestand mehr darstellt. Qualifizierten Ärzten und Palliative Care Teams muss die Abgabe von Betäubungsmitteln zur zeitlich begrenzten Anwendung durch und/oder für den Patienten, zum Beispiel bei schwersten Schmerzen und lebensbedrohlicher Atemnot, zur Überbrückung im Notfall erlaubt werden.
Folgende Mitglieder des Bundesgesundheitsausschusses wurden angeschrieben: Dr. Carola Reimann (SPD), Kathrin Vogler (DIE LINKE), Wolfgang Zöller (CDU/CSU), Dr. Marlies Volkmer (SPD), Dr. Harald Terpe (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), Dr. Rolf Koschorrek (CDU/CSU), Jens Ackermann (FDP) und Harald Weinberg (DIE LINKE). Reagiert und geantwortet haben bislang Dr. Marlies Volkmer, Dr. Harald Terpe, Kathrin Vogler und Harald Weinberg, Wolfgang Zöller und Jens Ackermann.
Ihre Antworten sind hier zu lesen ...

DEUTSCHER PALLIATIV KALENDER 2012
DER DEUTSCHE PALLIATIV KALENDER 2012
Insgesamt 244 kunstvolle und sehr ausdrucksstarke Bilder zum Thema „Sterben“ sind von Hobby- und Gelegenheitsfotografen für den bundesweit ausgeschriebenen Fotowettbewerb der Deutschen PalliativStiftung eingeschickt worden, aus denen der Deutsche PalliativKalender für das Jahr 2012 gestaltet wurde. Der international renommierte deutsche Künstler Franz Erhard Walther suchte die zwölf Kalenderbilder unter einem künstlerischen Zusammenhang aus. Eine dreiköpfige Fachjury wählte unter allen Einsendungen die Gewinner der beiden Kategorien "Menschen" und "Stillleben"aus. Die beiden Gewinnerbilder werden auf eigenen Blättern im Kalender gezeigt. Zudem gibt es zwei Blätter, auf denen alle eingeschickten Bilder zu sehen sind, sowie eine Informationsseite über die Stiftung.
Der Deutsche PalliativKalender 2012 ist über die Deutsche PalliativStiftung sowie im Buchhandel für 29 Euro erhältlich. Für Mitglieder des Fördervereins sowie Hospiz- und Palliativeinrichtungen gibt es ein besonderes Angebot: 8 Kalender für 60 Euro.
KONTAKT FÜR BESTELLUNGEN: Deutsche PalliativStiftung, Am Bahnhof 2, 36037 Fulda Telefon: 0661/48049797, E-Mail: buero@palliativstiftung.de
Zur Bildergalerie der eingeschickten Fotos ...
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