PALLIATIVSTIFTUNGFÖRDERVEREINRECHTSFRAGEN / BTMAKTIVITÄTENSPENDEN/FÖRDERNSTIFTEN/VERERBEN

Dr. Sabine Schraut – Wiesbaden 

Kinder- und Jugendärztin, Betreuung eines Kinderhospizes

"Schwerstkranke und schwerstbehinderte Kinder und ihre Familien müssen, wie alle anderen Kinder auch, viele Schwellen überschreiten, die aber für sie oft unüberwindbar sind: Kleinkind, Schulkind, Jugendlicher, Erwachsener. Dazu kommen: Klinik, Intensivstation, zu Hause sein in unüberschaubaren Zeiträumen und der Übergang vom Leben zum Tod.Sie brauchen ein Netzwerk von engagierten und kompetenten Menschen und zum Teil hoch spezialisierten Institutionen. Mein Wunsch ist, mich am Aufbau eines solchen Netzes zu beteiligen."


Andreas Müller – Dresden

Kinderkrankenpfleger Palliative Care, Initiator des Kinderbrückenteams des Uniklinikums Dresden, Leiter spezialisierte ambulante Palliativversorgung

"Palliativversorgung ist eine multiprofessionelle Aufgabe, die sich immer an Bedarf und Fähigkeiten der Betroffenen orientieren muss. Ein Zusammenwirken der Hospizarbeit und Palliativversorgung mit dem Fokus auf die Betroffenen muss in allen Ebenen gelebt werden. Die besonderen Belange von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsen dürfen nicht nur Randthema sein."


Dr. Birgit Schäfer – Fulda

Diplom-Betriebswirtin, Heilpraktikerin für Psychotherapie

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dazu müssen wir Voraussetzungen schaffen, welche eine bestmögliche medizinische Versorgung und den respekt- und würdevollen Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen in der letzten Lebensphase, unter Achtung ihrer individuellen Persönlichkeit, ermöglichen."


Michael Wirtz Stolberg

Honorarkonsul der Republik Ecuador, Diplom-Kaufmann

"Deutschland ist gut beraten, sich im europäischen Umfeld dem Aufbau des Hospizwesens und der Disziplin der Palliativversorgung mit hohem Engagement zu stellen, um bisher Versäumtes zu unseren angelsächsischen und skandinavischen Nachbarn aufzuholen. Dank zahlreicher Gleichgesinnter ist bereits ein entscheidender Durchbruch, auch in der Ausbildung medizinischer Fachkräfte, auf diesen sozialen, medizinischen und seelsorgerischen Sektoren gelungen. Die Gründung der Deutschen PalliativStiftung kann man getrost als wohlgelungenen Meilenstein bezeichnen, deren Arbeit und Entscheidungen ich zukünftig persönlich gerne begleiten werde."


Dr. Matthias Thöns – Witten

Palliativmediziner, Gründungsmitglied Palliativnetz Bochum e.V. & Witten e.V., Kursleiter Palliativweiterbildung Ärzte und Pflegepersonal

"Ich möchte in einer Gesellschaft leben, in der man als Mensch wahrgenommen und umfassend versorgt wird  – bis zum letzten Atemzug.“


Prof. Dr. Friedemann Nauck – Göttingen

Palliativmediziner, Direktor der Abteilung Palliativmedizin der Georg-August-Universität Göttingen, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP)

"Herrmann Hesse schreibt in seinem Gedicht Stufen: ,Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne, der uns beschützt und der uns hilft zu leben.' Ich erhoffe mir sehr, dass die Deutsche Palliativstiftung mit dem Zauber des Neubeginns dazu beiträgt, dass Palliativmedizin und Hospizarbeit in unserer Gesellschaft einen festen Platz bekommen, um einerseits Schwerkranken und Sterbenden in einer Zeit der Unsicherheit und des Zweifelns Sicherheit und Unterstützung anzubieten, andererseits aber auch dazu beiträgt, Sterben als Teil des Lebens zu verstehen."


Dr. Albrecht Kloepfer – Berlin

Journalist, Politikberater und gelernter Literaturwissenschaftler, Büro für Gesundheitspolitische Information, Herausgeber des "GesundheitsPolitischen Briefs", Moderator der "Gesundheitspolitischen Kamingespräche" im Berliner Hotel Adlon, Leiter des Berliner "Büros für gesundheitspolitische Kommunikation"

"Die Palliativversorgung ist eine nationale ethische Aufgabe. Das Problem ist erkannt, wer aber Altenheime, Krankenhäuser und Intensivstationen kennt, weiß, dass die Überfrachtung des Todes mit technischen und bürokratischen Prozessen und die Isolation des Sterbens dringend kontinuierlicher Bewusstseinsprozesse und dauerhafter politischer Arbeit bedürfen, um Geburt und Sterben als zentrale menschliche Phänomene zu verstehen und zu gestalten."


Horst Erhardt – Augsburg

Geschäftsführer der beta Institut gemeinnützige GmbH, Mitbegründer Bunter Kreis Augsburg e.V., Heilpädagoge und Familientherapeut

"Palliative Versorgung habe ich nach zehn Jahren kinderonkologischer Versorgung und im Aufbau der bundesweiten sozialmedizinischen Nachsorge für Kinder als Mangel erfahren. Aus dieser Erfahrung heraus wurde es zu meinem zentralen Anliegen, einen nachhaltigen Beitrag zu einer Verbesserung der Versorgungssituation zu erbringen. Es war mir ein Anliegen, diese Verbesserung mit der Entwicklung und dem Aufbau des palliativ.net im beta Institut zu unterstützen. Dass diese Arbeit nun in der Deutschen PalliativStiftung fortgesetzt wird, ist für mich eine große Freude."


Prof. Dr. Boris Zernikow – Münster

Pädiater, Lehrstuhlinhaber für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an der Universität Witten/Herdecke

"Um Geduld zu haben, bist du auf der Welt" träumt der Gärtner in Wolf Erlbruchs Buch Die GROßE Frage. Der Stein denkt, "du bist da, um da zu sein" und der Tod antwortet: "du bist auf der Welt, um das Leben zu lieben".
"Ich engagiere mich für die Deutsche Palliativstiftung, weil ich mithelfen möchte, dass die Welt in einer kleinen Ecke ein kleines bisschen besser wird, besonders für die Menschen, die nicht mehr lange auf dieser Welt verweilen werden und zu schwach sind, um ganz und gar selber für ihre Sehnsüchte und Bedürfnisse einzutreten."


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