Stiftungsräte

Michaela Hach - Wiesbaden

Geschäftsführerin des Fachverbandes SAPV Hessen e.V.

„,Es kommt nicht nur darauf an, was wir äußerlich in der Welt leisten, sondern was wir menschlich geben.' (Albert Schweizer).
In meiner beruflichen Tätigkeit und meinem privatem Umfeld begegne ich Menschen, die durch Gebrechlichkeit, Krankheit und in der letzten Phase ihres Lebens große Not erleben. Jedem Menschen muss das Recht, vom Anfang bis zum Ende,  unbenommen sein,  Würde, Respekt und Achtung  zu erfahren. Dies ist unsere gemeinsame gesellschaftliche Aufgabe und dafür setze ich mich ein."


Hans-Dieter Meisberger – Frankfurt am Main

Hans-Dieter Meisberger – Frankfurt am Main

Stiftungsmanager bei einer europäischen Privatbank, Testamentsverwalter und Kurator

„Ich unterstütze die Deutsche PalliativStiftung sehr gerne, in dem ich als Kurator „Netzwerke“ knüpfe. Viele Menschen, die mir im Laufe meines Lebens begegneten und immer noch begegnen, möchten oft sinnstiftende Zwecke umsetzen. Die Deutsche PalliativStiftung bietet mir in meiner Beratung im Stiftungsmanagement deutliche „MehrWerte“. Diese binde ich im ganzheitlichen Beratungsprozess ein und begleite Menschen oft bis an ihr Lebensende. Darum ist mir die ehrenamtliche Tätigkeit als Stiftungsratsmitglied bei der DPS sehr wertvoll und „MehrWertstiftend“.


Dr. iur. utr. Carsten Schütz - Fulda

Dr. iur. utr. Carsten Schütz - Fulda

Direktor des Sozialgericht Fulda

"Ich freue mich sehr, die elementaren Anliegen der Deutschen PalliativStiftung als Stiftungsrat unterstützen zu können. An deren ebenso zentralen wie wachsenden gesellschaftlicher Bedeutung hat sich auch nach den jüngsten Entscheidungen des Deutschen Bundestages nichts geändert. Obwohl die letzte Lebensphase meiner Mutter so kurz war, dass eine palliative Betreuung nicht mehr notwendig wurde, so habe ich doch auch persönlich einen Eindruck gewonnen, wie fundamental die familiäre Situation durch einen schwer kranken Menschen verändert wird. Gleichzeitig wird die Ökonomisierung des Gesundheitswesens, wie mir auch als Sozialrichter täglich deutlich wird, den Kostendruck dauerhaft aufrecht erhalten und steigern. Hier bedarf es einer starken gesellschaftlichen Kraft, um den Menschen gerade am Lebensende unter den Rahmenbedingungen einer Leistungsgesellschaft nicht aus dem Auge zu verlieren. Die DPS leistet hierzu einen unverzichtbaren Beitrag."


Prof. Dr. med. Helge Braun – Berlin

Prof. Dr. med. Helge Braun Berlin

Mitglied des Bundestages, Staatsminister bei der Bundeskanzlerin, Arzt

"Zitat folgt."


Dr. Albrecht Kloepfer – Berlin

Journalist, Politikberater und gelernter Literaturwissenschaftler, Büro für Gesundheitspolitische Information, Herausgeber des "GesundheitsPolitischen Briefs", Moderator der "Gesundheitspolitischen Kamingespräche" im Berliner Hotel Adlon, Leiter des Berliner "Büros für gesundheitspolitische Kommunikation"

"Die Palliativversorgung ist eine nationale ethische Aufgabe. Das Problem ist erkannt, wer aber Altenheime, Krankenhäuser und Intensivstationen kennt, weiß, dass die Überfrachtung des Todes mit technischen und bürokratischen Prozessen und die Isolation des Sterbens dringend kontinuierlicher Bewusstseinsprozesse und dauerhafter politischer Arbeit bedürfen, um Geburt und Sterben als zentrale menschliche Phänomene zu verstehen und zu gestalten."


Detlef Knobloch – Fritzlar

Detlef Knobloch Fritzlar 

Krankenpfleger, Pflegelehrer

"Meine Motivation, die Deutsche PalliativStiftung mit zu begründen, nährt sich aus Erlebnissen aus dem familiären Umfeld und meinem Freundeskreis. Erleben zu müssen, wie hilflos Menschen ohne medizinische Fachkenntnisse sektoral und institutionell ,weitergereicht' werden, ohne dass umfassende, koordinierte und vernetzte Hilfe geschieht, ist nicht mehr zeitgemäß, wenn man weiß, was alles möglich ist.Engagement ist für jeden Einzelnen möglich, damit kommt eine gemeinsame Idee voran!"


Andreas Müller – Dresden

Andreas Müller – Dresden

Kinderkrankenpfleger Palliative Care, Initiator des Kinderbrückenteams des Uniklinikums Dresden, Leiter spezialisierte ambulante Palliativversorgung

"Palliativversorgung ist eine multiprofessionelle Aufgabe, die sich immer an Bedarf und Fähigkeiten der Betroffenen orientieren muss. Ein Zusammenwirken der Hospizarbeit und Palliativversorgung mit dem Fokus auf die Betroffenen muss in allen Ebenen gelebt werden. Die besonderen Belange von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsen dürfen nicht nur Randthema sein."


Dr. med. Carl-Heinz Müller – Trier

Dr. med. Carl-Heinz Müller Trier

Facharzt für Allgemeinmedizin und ehemaliger ärztlicher Standesfunktionär

"Meine berufspolitischen Erfahrungen im Bezug auf eine breite hospizliche und palliative Versorgung der Betroffenen und Ihrer Familien sind bisher beide eher ernüchternd. Nur dank der umfassenden ehrenamtlichen Mitbetreuung werden hier Lücken bis zum heutigen Tage geschlossen. Die Hoffnung auf eine gute flächendeckende Versorgung gebe ich jedoch als hausärztlich tätiger Arzt nicht auf. Nur gemeinsam können wir dieses Ziel erreichen. Hier setzt die Palliativstiftung am richtigen Punkt an. Durch eine breite Unterstützung des Einzelnen und der Gesellschaft kann die Vision eines menschenwürdigen Sterbens und Lebens bis zuletzt Wirklichkeit werden."

 


Christina Plath – Göttingen

Christina Plath Göttingen 

Physiotherapeutin mit Palliative Care Ausbildung in den Bereichen Kinder, chronisch kranke Kinder und Jugendliche und Erwachsene

"Im Laufe des Lebens nehmen wir immer wieder Abschied. Abschied von kurzen und langen Lebensphasen, Abschied vom Erreichten und auch Erträumten.
Beim großen Abschied, nämlich dem Abschied vom Leben, haben vor allem chronisch kranke Kinder, Jugendliche sowie Erwachsene und deren Familien ein Recht auf individuelle familienbezogene Betreuung in der Klinik, aber auch im ambulanten Bereich. Diese Betreuung soll multiprofessionell durchgeführt werden unter Berücksichtigung aller zur Verfügung stehenden Therapien und Hilfen. Dies ist mir ein Herzenswunsch, für den ich mein volles Engagement einbringen werde."


Dr. Sabine Schraut – Wiesbaden

Dr. Sabine Schraut – Wiesbaden 

Kinder- und Jugendärztin, Betreuung eines Kinderhospizes

"Schwerstkranke und schwerstbehinderte Kinder und ihre Familien müssen, wie alle anderen Kinder auch, viele Schwellen überschreiten, die aber für sie oft unüberwindbar sind: Kleinkind, Schulkind, Jugendlicher, Erwachsener. Dazu kommen: Klinik, Intensivstation, zu Hause sein in unüberschaubaren Zeiträumen und der Übergang vom Leben zum Tod.Sie brauchen ein Netzwerk von engagierten und kompetenten Menschen und zum Teil hoch spezialisierten Institutionen. Mein Wunsch ist, mich am Aufbau eines solchen Netzes zu beteiligen."


Michael Wirtz – Stolberg

Michael Wirtz Stolberg

Honorarkonsul der Republik Ecuador, Diplom-Kaufmann

"Deutschland ist gut beraten, sich im europäischen Umfeld dem Aufbau des Hospizwesens und der Disziplin der Palliativversorgung mit hohem Engagement zu stellen, um bisher Versäumtes zu unseren angelsächsischen und skandinavischen Nachbarn aufzuholen. Dank zahlreicher Gleichgesinnter ist bereits ein entscheidender Durchbruch, auch in der Ausbildung medizinischer Fachkräfte, auf diesen sozialen, medizinischen und seelsorgerischen Sektoren gelungen. Die Gründung der Deutschen PalliativStiftung kann man getrost als wohlgelungenen Meilenstein bezeichnen, deren Arbeit und Entscheidungen ich zukünftig persönlich gerne begleiten werde."


Georg Volk – Frankfurt am Main

Georg Volk Frankfurt am Main

Rechtsanwalt, Fachanwalt für Arbeitsrecht mit weiteren Tätigkeitsschwerpunkten im Insolvenzrecht und Privaten Baurecht

„Bei einer lieben Freundin durfte ich erleben, dass das letzte Kapitel im Leben eines Menschen auch schöne und ganz wichtige Momente hat. Meine Familie und ich profitieren davon bis heute. Deshalb möchte ich mich in der Deutschen PalliativStiftung engagieren, um diese Erfahrungen weiterzugeben und gegen die verbreitete Unkenntnis in der Bevölkerung zu den Themen Palliativversorgung und Hospizarbeit zu arbeiten."


Prof. Dr. Boris Zernikow – Münster

Prof. Dr. Boris Zernikow – Münster

Pädiater, Lehrstuhlinhaber für Kinderschmerztherapie und Pädiatrische Palliativmedizin an der Universität Witten/Herdecke

"Um Geduld zu haben, bist du auf der Welt" träumt der Gärtner in Wolf Erlbruchs Buch Die GROßE Frage. Der Stein denkt, "du bist da, um da zu sein" und der Tod antwortet: "du bist auf der Welt, um das Leben zu lieben".
"Ich engagiere mich für die Deutsche Palliativstiftung, weil ich mithelfen möchte, dass die Welt in einer kleinen Ecke ein kleines bisschen besser wird, besonders für die Menschen, die nicht mehr lange auf dieser Welt verweilen werden und zu schwach sind, um ganz und gar selber für ihre Sehnsüchte und Bedürfnisse einzutreten."


Dr. Birgit Schäfer – Fulda  († 2012)

Dr. Birgit Schäfer – Fulda  († 2012)

Diplom-Betriebswirtin, Heilpraktikerin für Psychotherapie

"Die Würde des Menschen ist unantastbar. Dazu müssen wir Voraussetzungen schaffen, welche eine bestmögliche medizinische Versorgung und den respekt- und würdevollen Umgang mit schwerstkranken und sterbenden Menschen in der letzten Lebensphase, unter Achtung ihrer individuellen Persönlichkeit, ermöglichen."