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PalliativStiftung schlägt weiter reichende gesetzliche Regelung zur Hospizarbeit und Palliativversorgung vor

Augsburg / Fulda. Die Deutsche PalliativStiftung begrüßt ausdrücklich den gestern vorgelegten Referentenentwurf des Gesundheitsministeriums für ein Gesetz zur Verbesserung der Hospiz- und Palliativversorgung. Allerdings sind die beabsichtigten Änderungen mit Ausnahme der palliativpflegerischen Leistungen nicht weitreichend genug: sie schlägt 4 Regelungen vor, deren Einführung als Kernelemente der AAPV erforderlich ist.

Mit der Einführung des leistungsrechtlichen Anspruchs auf spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) für alle gesetzlich Krankenversicherten hat sich gezeigt, dass sowohl der Übergang aus der „hausärztlichen Regelversorgung“ wie auch die hausärztlichen Aufgaben in der Versorgung einer allgemein gültigen Strukturierung unter Einbeziehung von Palliativpflege bedürfen.

Des Weiteren liegen inzwischen langjährige und erfolgreiche Entwicklungen regionaler Palliativ- und Hospiznetzwerke bspw. in Nordrhein oder Bayern vor, die aufzeigen, wie eine abgestufte Palliativversorgung unter Einbeziehung der Hospizarbeit auf regionaler Ebene gelingen kann.

Die dort gewonnenen Erkenntnisse sollen im Interesse der Versicherten nun durch die Selbstverwaltungsorgane mittels gesetzlicher Vorgaben im SGB V in angemessener Zügigkeit in andere Bundesländer transferiert werden, um flächendeckend und bundesweit allen Bürgerinnen und Bürgern zur Verfügung zu stehen, die solche Versorgungen benötigen.

Deshalb schlägt die Deutsche PalliativStiftung u. a. folgende vier Punkte vor, die im Rahmen des Hospiz- und Palliativgesetztes im SGB V aufgenommen werden sollen:

(1)    Einführung von spezifischen Leistungen der Palliativpflege in die Hauskrankenpflege
(§37 (1) SGB V)

(2)    Einführung des Begriffes der „Allgemeinen ambulanten Palliativversorgung“ (AAPV) als § 37c im SGB V zur Vorgabe einer koordinierten, vernetzten Palliativversorgung, insbesondere auch abgrenzbar von der SAPV und überleitend zu dieser Leistung, zudem

(3)    Etablierung regionaler Palliativ- und Hospiznetzwerke im § 37c SGB V

(4)    Unterstützung der hausärztlichen Versorgung durch barrierefreien Zugang zu palliativmedizinisch qualifizierten Konsiliardiensten im § 73 SGB V

Eine ausführliche Erläuterung können Sie Startet das Herunterladen der DateiHIER lesen.

 

Die Deutsche PalliativStiftung setzt sich für eine fundierte Aufklärung ein. Sie bietet vielfältige Informationen zur Hospizarbeit und Palliativversorgung.          

 

 

 

 

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