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PalliativStiftung: Neues Gesetz muss gut werden

Fulda. Eine Alternative zur Tötung auf Verlangen? Die Bundesregierung plant für 2015 ein Hospiz- und PalliativGesetz. Die PalliativStiftung hat dazu eine umfangreiche Stellungnahme mit Verbesserungsvorschlägen vorgelegt, die sie mit vielen Verbänden, Gruppen und Menschen aus der Praxis der Versorgung Schwerstkranker und Sterbender beraten und abgestimmt hat.

„Die große Mehrheit der Deutschen fordert die Einführung der Tötung auf Verlangen. Wenn wir Alternativen für die Euthanasie aufzeigen wollen, muss das neue Gesetz wirklich gut werden“, so die Forderung des Vorstandsvorsitzenden Thomas Sitte, der als Experte selber jahrzehntelange Erfahrung mit der Begleitung Sterbender hat und jetzt in einem Kinderhospiz arbeitet. „Leider höre ich immer noch, dass gerade die Möglichkeiten schwerstkranke Kinder zuhause zu versorgen oft katastrophal sind, unsere Stiftung erfährt regelmäßig von größten Problemen, die Menschen jeden Alters überall in Deutschland betreffen.“

Die hospizlich-palliativmedizinischen Möglichkeiten seien theoretisch exzellent, würden aber nicht ausreichend angewandt. Niemand müsse leiden, wenn diese Möglichkeiten ausgeschöpft würden. Die Palliativexperten erwarten vom Hospizgesetz, dass es Probleme klar angesprochen werden, die tägliche Arbeit nachhaltig erleichtert, Rechtsunsicherheiten beseitigt, Versorgungsmöglichkeiten fördert.

Die Stellungnahme der DPS können sie Startet das Herunterladen der Dateihier herunterladen.

Auch heute gilt, niemand darf gegen seinen Wunsch am Leben erhalten werden. Gleichzeitig darf kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Deswegen haben wir alle die Aufgabe, über die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende Alternativen zu informieren und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass diese Möglichkeiten auch für jeden verfügbar werden.

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Thomas Sitte

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