Tag der Stiftungen am 1. Oktober soll über die Arbeit der Stiftungen informieren

Fulda. Die Hospizarbeit und die Palliativversorgung für schwerstkranke und sterbende Menschen in Deutschland verbessern: Das ist das Ziel der Deutschen PalliativStiftung (DPS), die ihren Sitz im osthessischen Fulda hat. Am Sonntag, 1. Oktober, will die DPS darauf besonders aufmerksam machen, denn dann findet der deutschlandweite Tag der Stiftungen statt. Von Braunschweig bis Leipzig, von Bremen bis München zeigt sich die Vielfalt der deutschen Stiftungslandschaft und das damit verbundene Engagement.

Initiator des Aktionstages ist der Bundesverband Deutscher Stiftungen. Deutschlandweit gibt es rund 21.000 rechtskräftige Stiftungen – eine davon ist die DPS. Gemeinsam mit weiteren Stiftungen will auch die Deutsche PalliativStiftung über die Arbeit der Stiftungen informieren und mehr Menschen für ein Engagement in Stiftungen begeistern. Die DPS ist eine nationale Plattform für engagierte Laien, Fachleute, Ehren- und Hauptamtliche in der palliativ-hospizlichen Arbeit.

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Der Tag der Stiftungen ist der deutsche Beitrag zum „European Day of Foundations and Donors“, zu dem in zwölf europäischen Ländern Aktionen stattfinden. In Deutschland wird das Gemeinschaftsprojekt des „Donors and Foundations Networks in Europe“ (DAFNE) vom Bundesverband Deutscher Stiftungen umgesetzt. Der größte Stiftungsverband in Europa hat mehr als 4.200 Mitglieder; über Stiftungsverwaltungen sind ihm insgesamt mehr als 8.000 Stiftungen mitgliedschaftlich verbunden – so auch die Deutsche PalliativStiftung.

Hintergrund:

Das Prinzip einer Stiftung ist einfach: Ein Stifter möchte sich langfristig für einen gemeinnützigen Zweck engagieren und bringt dazu sein Vermögen in eine Stiftung ein. Dieses Vermögen legt die Stiftung ertragreich an und verwirklicht aus ihren Erträgen und sonstigen Mitteln – wie Spenden – gemeinnützige Projekte.

 Stiftungen sind die wohl einzige gesellschaftliche Einrichtung, deren Vermögensmasse auf Dauer einem bestimmten Zweck gewidmet ist – bei der DPS ist es die Palliativversorgung für schwerstkranke und sterbende Menschen. Einmal gegründet, wird in einer Stiftung unaufhörlich daran gearbeitet, den Stiftungszweck zu erfüllen.

 

Mit ihrer Errichtung und dem Engagement in Stiftungen wollen Menschen einen Beitrag zu einer lebenswerten Gesellschaft leisten.