Die Deutsche PalliativStiftung (DPS) möchte die großen Versorgungslücken schließen, um eine flächendeckende Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu gewährleisten und auszubauen.


Die komplette Vorsorgemappe "Für sich VORSORGEN" als kostenloser Download:

Jeder Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Das gilt auch für Situationen, in denen ein Mensch z.B. infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern oder für sich selbst zu sorgen. Wir raten Ihnen, für diese Situationen Vorsorge durch die Erstellung einer Vorsorgemappe zu treffen.

Die Patientenverfügung wurde so ergänzt, dass man eine Klinikeinweisung verhindern kann, wenn man für sich selber entschieden hat, dass man in dieser Lebenssituation jetzt nicht mehr in ein Krankenhaus möchte, sondern zuhause oder im Pflegeheim bleiben will. Denn auch dort kann man exzellent leidenslindernd behandeln.

Die Vorsorgemappe enthält:

Enthält die neuen Dokumente mit Stand vom 26. Mai 2020. Weitere Informationen finden Sie hier.

Vorsorgemappe 2020 - Deutsche Palliativstiftung

ACHTUNG!

Aufgrund der aktuellen Ansteckungsgefahr und der Ausbreitung des Corona-Virus, fallen alle Veranstaltungen in den Räumen der DPS aus.

Wir Informieren Sie an dieser Stelle aktuell.

Die Vorträge von Herrn Dr. Sitte zum Thema Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung wurden alle auf Video aufgezeichnet und können online angesehen werden.

Gerne stehen wir Ihnen telefonisch jederzeit für Fragen zur Verfügung!

In dringenden Beratungsanfragen besteht die Möglichkeit der telefonischen Beratung.

Ihre Gesundheit liegt uns am Herzen - wir bitten um Ihr Verständnis!

Ihr Team der Deutschen PalliativStiftung


Pressemitteilung:

„Sterbehilfevereine“ jetzt in Deutschland willkommen“

Verfassungsgericht setzt Selbstbestimmung der ohnehin Starken über den Schutz der Schwächsten.

FULDA Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein wegweisendes Urteil verkündet und das Verbot geschäftsmäßiger Selbsttötung für verfassungswidrig erklärt. Jetzt wird die Erleichterung der Selbsttötung für Kranke und Lebensmüde zur normalen Dienstleistung.

Wertvorstellungen und Lebensziele ändern sich. Es ist kein Wunder, dass sich auch das Bundesverfassungsgericht gegen den eindeutigen Willen des Parlaments hat verleiten lassen, künftig lebensverkürzende Maßnahmen auch hierzulande zu fördern und damit die Schwächsten allein zu lassen.

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst natürlich auch die höchstpersönliche Herrschaft über den eigenen Tod. Doch darf niemand gegen seinen Willen zum Suizid gezwungen werden. Mit der Nichtigkeitserklärung des § 217 StGB wird dies aber unausweichliche Folge sein: Denn wer Sterbehilfe erlaubt, macht über kurz oder lang Sterben zur Pflicht – erst recht in einer so ökonomisierten Gesellschaft wie der unseren.

Direktor des Sozialgerichts und Stiftungsrat der Deutschen PalliativStiftung, Dr. Carsten Schütz, kritisiert die Übergriffigkeit des sich allmächtig wähnenden Senats: „Wenn ein entgrenztes Gericht selbst in so fundamentalen gesellschaftlichen Fragen wie dem Sterben die eindeutige Mehrheitsentscheidung des Parlaments nicht mehr achtet, hat es offensichtlich jeden demokratischen Respekt verloren.“

„Erfahrungen aus allen anderen Staaten zeigen: Angebot schafft Nachfrage“, so der Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte von der Deutschen PalliativStiftung; „Die Deutsche PalliativStiftung wird sich auch gegen den Mainstream weiter dafür einsetzen, dass irgendwann jeder wissen, kann: Leiden lindern ist ohne Töten möglich. Sie steht unverbrüchlich weiter an der Seite der Schwächsten.“

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Dr. med. Thomas Sitte
Palliativmediziner und Vorstandsvorsitzender

Die Stellungnahme der Deutschen PalliativStiftung zum Urteil des BVerfG über die Verfassungsmäßigkeit des § 217 StGB und Vorschläge zum Umgang damit können Sie hier als PDF herunterladen.


Kommunikationspreis 2020

Zum zweiten Mal wurde der gemeinsame Kommunikationspreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutschen PalliativStiftung (DPS) ausgeschrieben, für welchen die DPS erneut ein Preisgeld von 10.000 € zur Verfügung stellt. Der Preis unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin wird voraussichtlich im Frühsommer 2020 verliehen.

Die aktuelle Ausschreibung lief vom 01.10.2019 bis zum 28.02.2020. Eingereicht werden konnten Veröffentlichungen, die erstmals im Jahr 2018 oder 2019 im deutschsprachigen Raum erschienen sind und einen inhaltlichen Bezug zum Themenfeld der Hospizarbeit und Palliativversorgung aufweisen.

Die Jury hat am 23. April 2020 virtuell getagt und aus über 60 Einreichungen ihre Favoriten für die Shortlist des Kommunikationspreises nominiert. In Kürze geben wir Näheres bekannt!

Hier geht es zu der Ausschreibung, der Fachjury und der Shortlist.

Deutsche Gesellschaft für Palliativmedizin
Deutsche PalliativStiftung - Kommunikationspreis 2020

Golfen für palliativ

Deutsche PalliativStiftung #golfenfuerpalliativ

Das erste Golfturnier in Köln zu Gunsten der Deutschen PalliativStiftung war ein voller Erfolg.

8.000 Euro wurde von den Golfern gespendet. Davon gehen 3.000 Euro an die Palliativstation Düsseldorf.

Unser besonderer Dank geht an Lambert Brosch von den Mediengolfern und Mariska Hoffmann für die Organisation, Berthold Reinartz, Präsident des Golfclub Erftaue in Grevenbroich, der mit seinem Club den Golfplatz kostenfrei zur Verfügung gestellt hat, die Spieler der Kölsche Fründe und die Colognegolfer, Martin Rütter und Martin Kaymer, die tolle Preise für die Versteigerung zur Verfügung gestellt haben, Dierk Zimmermann, den Künstler Norbert Conrads und natürlich das super freundliche Servicepersonal sowie Sascha von "ON AIR".

Mehr Bilder gibt es im Moment auf unserer Facebook Seite:

https://www.facebook.com/PalliativStiftung/

 

 


Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Urteil vom 26. Februar 2020 das Verbot der „Geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ (§ 217 StGB) für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Das Gericht monierte, dass die Autonomie des Menschen zu stark beschnitten werde.

 

Damit steht der Gesetzgeber vor der schwierigen Aufgabe, eine neue Regelung für dieses ethisch sensible Thema zu finden. Sowohl der Schutz des menschlichen Lebens als auch die Selbstbestimmung des Menschen, die auch...

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„Ich bin begeistert von der hohen Qualität der Bilder. Und die Jury hat eine hervorragende Auswahl getroffen“, resümierte Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte den Ausgang des 12. Fotowettbewerbs der Deutschen PalliativStiftung.

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Vielen Dank für die Spende an René Bug von der büro modern GmbH. Sie nehmen an ihren Standorten in Fulda und Schlüchtern leere Druckerpatronen und Kartuschen in Empfang. Dafür erhalten sie eine kleine Prämie, die sie an uns weitergegeben haben.

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5.700 Euro für Kinder- und Jugendarbeit, PalliativStiftung und Hospizverein

Schöne Tradition beim Fuldaer Lebensmittelhändler tegut…: Seit Jahren spenden die Mitarbeitenden Geld an gemeinnützige und wohltätige Initiativen. Mit einem Spendenbetrag von insgesamt 5.700 Euro werden in diesem Jahr sechs soziale Vereine in Osthessen unterstützt. Jeweils 1000 Euro gingen an den Verein „Gemeinsam Leben – Gemeinsam Lernen“ in Künzell, die Aktion „Hünfelder Sorgenkinder e.V.“ die „Deutsche...

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Prof. Dr. Margret Flieder

Die Deutsche PalliativStiftung trauert um ihre stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende

Prof. Dr. Margret Flieder

Im September übernahm sie mit Freuden ihr neues Amt, wir hatten gemeinsam viel vor. Liebe Margret, wir alle sind tief bestürzt und zugleich dankbar für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in den letzten Jahren.

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Unterrichtsmaterial "Am Start das Ziel im Blick haben"

Die Deutsche PalliativStiftung hat ein vielfältiges, informatives und inhaltlich hochwertiges Unterrichtsmaterial zum Themenkomplex Sterben, "Sterbehilfe", Hospizarbeit und Palliativversorgung entwickelt. Mit dem Materialpaket „Am Start das Ziel im Blick haben" will die DPS Lehrende unterstützen, mit ihren SchülerInnen über ein solch wichtiges Thema ins Gespräch zu kommen. Hier geht es zum Unterrichtsmaterial. 


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"Walter-Lange-Stiftung"