Die Deutsche PalliativStiftung (DPS) möchte die großen Versorgungslücken schließen, um eine flächendeckende Versorgung schwerkranker und sterbender Menschen in Deutschland zu gewährleisten und auszubauen.


Kommunikationspreis 2020

Von Links Prof. Dr. Bausewein von der DGP, Andrea Schramm, Frau Schmitt- Kahlert die Redakteurin von 37 Grad, Jana Matthes und Dr. Thomas Sitte.
Kommunikationspreis Siegerfoto 2020

Zum zweiten Mal wurde der gemeinsame Kommunikationspreis der Deutschen Gesellschaft für Palliativmedizin (DGP) und der Deutschen PalliativStiftung (DPS) ausgeschrieben, für welchen die DPS erneut ein Preisgeld von 10.000 € zur Verfügung stellt. Der Preis unter der Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin wurde am 18.09.2020 verliehen. Den Preis erhielten die Filmemacherinnen Jana Matthes und Andrea Schramm für die ZDF-Dokumentation aus der Serie "37 Grad"

„Der Geschmack von Leben: Die Köchin, das Hospiz und ein gutes Ende“

Die Aufzeichnung der Preisverleihung finden Sie hier: https://kommunikationspreis2020.palliativstiftung.com

Die aktuelle Ausschreibung lief vom 01.10.2019 bis zum 28.02.2020. Eingereicht werden konnten Veröffentlichungen, die erstmals im Jahr 2018 oder 2019 im deutschsprachigen Raum erschienen sind und einen inhaltlichen Bezug zum Themenfeld der Hospizarbeit und Palliativversorgung aufweisen. Die Jury tagte am 23. April 2020 virtuell und hat aus über 60 Einreichungen ihre Favoriten für die Shortlist des Kommunikationspreises nominiert.

Hier geht es zu der Ausschreibung, der Fachjury und der Shortlist.


Prof. Dr. iur. utr. Carsten Schütz (Mitte), Direktor des Sozialgerichts Fulda, ist neuer Honorarprofessor an der Hochschule Fulda. Hochschulpräsident Prof. Dr. Karim Khakzar und Prof. Dr. Sabine Pfeffer, Studiendekanin des Fachbereichs Sozialwesen, überreichten die Urkunde. - Foto: Hochschule Fulda
Dr. Carsten Schütz erhält Honorarprofessur an der Hochschule Fulda

Prof. Dr. iur. utr. Carsten Schütz erhält Honorarprofessur an der Hochschule Fulda

Die Deutsche PalliativStiftung gratuliert unserem Stiftungsrat Prof. Dr. iur. utr. Carsten Schütz.

Der Fachbereich Sozialwesen der Hochschule Fulda hat Dr. Carsten Schütz, Direktor des Sozialgerichts Fulda, zum Wintersemester 2020/2021 eine Honorarprofessur übertragen. Dr. Schütz wird in den verschiedenen Rechtsmodulen der Studiengänge des Fachbereichs lehren. Er verfügt über ausgewiesene Forschungserfahrungen und kann eine Fülle von für die Soziale Arbeit einschlägigen Veröffentlichungen aufweisen.

2004 wurde Schütz zum Richter berufen. Seit 2009 ist er Direktor des Sozialgerichts Fulda. Seine langjährigen Erfahrungen und Kompetenzen aus Forschung und Richtertätigkeit wird er in die Lehre einbringen. Dr. Schütz war zuvor bereits viele Jahre als Lehrbeauftragter an der Hochschule Fulda tätig.

"Wir begrüßen es daher sehr, dass seine Expertise wie auch seine vielfältigen wissenschaftlichen Tätigkeiten nunmehr dauerhaft der Hochschule Fulda zur Verfügung stehen", sagt Prof. Dr. Martina Ritter, Dekanin des Fachbereichs Sozialwesen an der Hochschule Fulda. (pm)

Quelle: Osthessen News


Die komplette Vorsorgemappe "Für sich VORSORGEN" als kostenloser Download:

Jeder Mensch hat ein Recht auf Selbstbestimmung. Das gilt auch für Situationen, in denen ein Mensch z.B. infolge eines Unfalls, einer schweren Erkrankung oder auch durch Nachlassen der geistigen Kräfte nicht mehr in der Lage ist, seinen Willen zu äußern oder für sich selbst zu sorgen. Wir raten Ihnen, für diese Situationen Vorsorge durch die Erstellung einer Vorsorgemappe zu treffen.

Die Patientenverfügung wurde so ergänzt, dass man eine Klinikeinweisung verhindern kann, wenn man für sich selber entschieden hat, dass man in dieser Lebenssituation jetzt nicht mehr in ein Krankenhaus möchte, sondern zuhause oder im Pflegeheim bleiben will. Denn auch dort kann man exzellent leidenslindernd behandeln.

Die Vorsorgemappe enthält:

Enthält die neuen Dokumente mit Stand vom 26. Mai 2020. Weitere Informationen finden Sie hier.

Vorsorgemappe 2020 - Deutsche Palliativstiftung

Pressemitteilung:

„Sterbehilfevereine“ jetzt in Deutschland willkommen“

Verfassungsgericht setzt Selbstbestimmung der ohnehin Starken über den Schutz der Schwächsten.

FULDA Das Bundesverfassungsgericht hat heute ein wegweisendes Urteil verkündet und das Verbot geschäftsmäßiger Selbsttötung für verfassungswidrig erklärt. Jetzt wird die Erleichterung der Selbsttötung für Kranke und Lebensmüde zur normalen Dienstleistung.

Wertvorstellungen und Lebensziele ändern sich. Es ist kein Wunder, dass sich auch das Bundesverfassungsgericht gegen den eindeutigen Willen des Parlaments hat verleiten lassen, künftig lebensverkürzende Maßnahmen auch hierzulande zu fördern und damit die Schwächsten allein zu lassen.

Das allgemeine Persönlichkeitsrecht umfasst natürlich auch die höchstpersönliche Herrschaft über den eigenen Tod. Doch darf niemand gegen seinen Willen zum Suizid gezwungen werden. Mit der Nichtigkeitserklärung des § 217 StGB wird dies aber unausweichliche Folge sein: Denn wer Sterbehilfe erlaubt, macht über kurz oder lang Sterben zur Pflicht – erst recht in einer so ökonomisierten Gesellschaft wie der unseren.

Direktor des Sozialgerichts und Stiftungsrat der Deutschen PalliativStiftung, Dr. Carsten Schütz, kritisiert die Übergriffigkeit des sich allmächtig wähnenden Senats: „Wenn ein entgrenztes Gericht selbst in so fundamentalen gesellschaftlichen Fragen wie dem Sterben die eindeutige Mehrheitsentscheidung des Parlaments nicht mehr achtet, hat es offensichtlich jeden demokratischen Respekt verloren.“

„Erfahrungen aus allen anderen Staaten zeigen: Angebot schafft Nachfrage“, so der Palliativmediziner Dr. Thomas Sitte von der Deutschen PalliativStiftung; „Die Deutsche PalliativStiftung wird sich auch gegen den Mainstream weiter dafür einsetzen, dass irgendwann jeder wissen, kann: Leiden lindern ist ohne Töten möglich. Sie steht unverbrüchlich weiter an der Seite der Schwächsten.“

Verantwortlich im Sinne des Presserechts: Dr. med. Thomas Sitte
Palliativmediziner und Vorstandsvorsitzender

Die Stellungnahme der Deutschen PalliativStiftung zum Urteil des BVerfG über die Verfassungsmäßigkeit des § 217 StGB und Vorschläge zum Umgang damit können Sie hier als PDF herunterladen.



Charity-Golfturnier zu Gunsten der DPS:

Charity-Golfturnier zu Gunsten der DPS
Charity-Golfturnier zu Gunsten der DPS
Charity-Golfturnier zu Gunsten der DPS

 

Was für ein Tag! Die Gewitterwolken sind um den Golfplatz Am Alten Fließ herumgezogen.

Dank der Unterstützung von vielen Menschen konnte unsere Geschäftsführerin Elke Hohmann einen Scheck über 15.000 € entgegennehmen.

Besonderen Dank an:
Golfclub Am Alten Fliess
Mariska Hoffmann
Jose Rodrigues
onairtv
Alfred Richter
und dem Team der DPS

Wir freuen uns besonders darüber, dass in den für uns alle ungewissen Zeiten so viel Engagement für die hospizlich- palliative Arbeit eingesetzt wurde.

Mehr Bilder gibt es im Moment auf unserer Facebook Seite:

https://www.facebook.com/PalliativStiftung/


Einen ganz besonderen Ehrentag konnte in diesen Tagen Frau Maria Klapper aus Welkers begehen.

Mit ihrer Familie feierte sie ihren 100. Geburtstag bei bester Gesundheit. Anstelle von Präsenten wünschte sich Frau Klapper Geldgeschenke, um für andere etwas Gutes zu tun.

Weiterlesen

Das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) hat mit Urteil vom 26. Februar 2020 das Verbot der „Geschäftsmäßigen Förderung der Selbsttötung“ (§ 217 StGB) für verfassungswidrig und nichtig erklärt. Das Gericht monierte, dass die Autonomie des Menschen zu stark beschnitten werde.

 

Damit steht der Gesetzgeber vor der schwierigen Aufgabe, eine neue Regelung für dieses ethisch sensible Thema zu finden. Sowohl der Schutz des menschlichen Lebens als auch die Selbstbestimmung des Menschen, die auch...

Weiterlesen

„Ich bin begeistert von der hohen Qualität der Bilder. Und die Jury hat eine hervorragende Auswahl getroffen“, resümierte Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte den Ausgang des 12. Fotowettbewerbs der Deutschen PalliativStiftung.

Weiterlesen

Vielen Dank für die Spende an René Bug von der büro modern GmbH. Sie nehmen an ihren Standorten in Fulda und Schlüchtern leere Druckerpatronen und Kartuschen in Empfang. Dafür erhalten sie eine kleine Prämie, die sie an uns weitergegeben haben.

Weiterlesen
Facebookseite der Deutschen PalliativStiftung
Instagramprofil der Deutschen PalliativStiftung
YouTube Kanal der Deutschen PalliativStiftung

Werden Sie Mitglied!

Werden Sie Mitglied im Förderverein der Deutschen PalliativStiftung „… leben bis zuletzt!“ und unterstützen Sie unsere Arbeit dadurch langfristig. Eine Mitgliedschaft ist bereits zum Jahresbeitrag von nur 10 Euro möglich. Zum Mitgliedsantrag

Shop - Deutsche PalliativStiftung

Unterstützen Sie unsere Arbeit mit einen Blick auf unser Angebot. Der Erlös kommt der Deutschen PalliativStiftung zugute.

Shopseite

Prof. Dr. Margret Flieder

Die Deutsche PalliativStiftung trauert um ihre stellvertretende Stiftungsratsvorsitzende

Prof. Dr. Margret Flieder

Im September übernahm sie mit Freuden ihr neues Amt, wir hatten gemeinsam viel vor. Liebe Margret, wir alle sind tief bestürzt und zugleich dankbar für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung in den letzten Jahren.

Unterstützen Sie die DPS mit einem digitalen Spendenlauf

Die mobilen Fitnesskampagnen von atlasGO sammeln mit jedem gelaufenen, gewanderten oder mit dem Fahrrad gefahrenen Kilometer einen Betrag für die Deutsche PalliativStiftung.

Mehr erfahren...

Deutsche PalliativStiftung
atlasGO

Unterrichtsmaterial "Am Start das Ziel im Blick haben"

Die Deutsche PalliativStiftung hat ein vielfältiges, informatives und inhaltlich hochwertiges Unterrichtsmaterial zum Themenkomplex Sterben, "Sterbehilfe", Hospizarbeit und Palliativversorgung entwickelt. Mit dem Materialpaket „Am Start das Ziel im Blick haben" will die DPS Lehrende unterstützen, mit ihren SchülerInnen über ein solch wichtiges Thema ins Gespräch zu kommen. Hier geht es zum Unterrichtsmaterial. 


Unterstützen Sie auch den Stiftungsfond
"Walter-Lange-Stiftung"