Parenteral (griechisch para = neben, enteron = Darm) bezeichnet die Verabreichung von Medikamenten, Flüssigkeit oder Nährstoffen unter Umgehung des Magen-Darm-Trakts, beispielsweise durch subkutane, intravenöse oder intramuskuläre Injektion bzw. Infusion. In der Palliativversorgung kommt die parenterale Gabe vor allem dann zum Einsatz, wenn eine orale Einnahme – etwa wegen Übelkeit, Schluckstörungen oder eingeschränktem Bewusstsein – nicht mehr möglich ist. (s. subkutan, intravenös)