Von Kindern für Kinder / Kommunionkinder der Katholischen Innenstadtpfarrei Fulda bedenken Deutsche KinderPalliativStiftung

FULDA. Die Kommunionkinder der Katholischen Innenstadtpfarrei Fulda Sankt Simplicius, Faustinus und Beatrix verzichteten darauf, sich gegenseitig zu beschenken. Stattdessen haben sie sich dazu entschieden, das Geld an die Deutsche KinderPalliativStiftung zu spenden und damit schwerkranken und sterbenden Kindern zu helfen. Am Sonntag, den 26. Juni, überreichten die Kommunionkinder gemeinsam mit Stadtpfarrer Stefan Buß den Spendenscheck in Höhe von 510 Euro an Elke Hohmann, Geschäftsführerin der Deutschen PalliativStiftung.

Die Kommunionkinder der Katholischen Innenstadtpfarrei Fulda übergeben den Spendenscheck gemeinsam mit Stadtpfarrer Stefan Buß an die Geschäftsführerin der Deutschen PalliativStiftung, Elke Hohmann.

Foto: Bernd Scholl


Die Deutsche PalliativStiftung

Experten aus der Praxis der Sterbebegleitung (Medizin, Pflege, Seelsorge, Physiotherapie, …) gründeten die Deutsche PalliativStiftung. Ein Hauptziel ist eine gute Vernetzung und Verbesserung der ambulanten Hospizarbeit und Palliativversorgung in Deutschland.

Die Beratung von Entscheidern und Fachleuten, Laien sowie Haupt- und Ehrenamtlichen in Verbänden und Institutionen ist als seriöse Lobbyarbeit eine wichtige Arbeit der PalliativStiftung. Betroffenen und Angehörigen werden geeignete Ansprechpartner vor Ort vermittelt. Mit Öffentlichkeitsarbeit und verschiedenen Projekten der Stiftung wie dem Deutschen PalliativKalender sollen weite Teile der Gesellschaft für die Thematik sensibilisiert und über Versorgungsmöglichkeiten informiert werden.

Nach deutschem Recht darf niemand gegen seinen Wunsch am Leben erhalten werden und kein menschliches Leben aktiv beendet werden. Um das auch leben zu können, müssen die Menschen über die Möglichkeiten von Hospizarbeit und Palliativversorgung als lebensbejahende Alternativen Bescheid wissen. Deshalb bringt die PalliativStiftung im eigenen Verlag fundierte und laienverständliche Muster zu Patientenverfügungen, Bücher, Broschüren heraus. Sie klärt auf ungewohnten Wegen auf.

Unsere Vision ist es, dass jeder sagen kann: „Wie gut, dass ich mich auf Hospizarbeit und Palliativversorgung verlassen kann. Immer und überall.“