Das Leben ist zum Sterben schön: Weiberfastnacht bei der Deutschen PalliativStiftung

FULDA. „Das Leben ist – zum Sterben schön“: Dieser Schlachtruf schallte an Weiberfastnacht durch die Räume der Deutschen PalliativStiftung, die mit Freunden, Förderern und Unterstützung gemeinsam Fastnacht feierte.

 

„Der Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabu geworden. Aber er gehört zum Leben dazu“, erklärt Elke Hohmann, Geschäftsführerin der Deutschen PalliativStiftung den Grund für die große Feier. Mit der Weiberfastnacht will die Stiftung die Themen Sterben, Tod und Trauer mitten in die Gesellschaft bringen. Und auch die Fuldaer Vereine unterstützen die Veranstaltung der Stiftung in jedem Jahr gern. Neben Sternenprinz Harald LXXIX. von der Fuldaer Karnevalgesellschaft marschierten auch die Florengäßner Brunnenzeche und der Kämmerzeller Matte-Biddel in den Räumen  der Stiftung ein.

Etwas ganz Besonderes konnte die Stiftung in diesem Jahr an die Vereine und die Besucher überreichen: ihren ersten richtigen Fastnachtsorden, den ein Sponsor für die Stiftung erstellt und hergestellt hat. Mit dem Schlachtruf „Das Leben ist – zum Sterben schön“ haben Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte und Elke Hohmann die neuen Ordensträger begrüßt.

Der Fuldaer Prinz dankte der Stiftung in seiner Ansprache für ihr Engagement und ihre Arbeit. „Ich finde es großartig, dass es Menschen gibt, die andere Menschen auf ihrem letzten Weg begleiten und sie über dieses Thema informieren“, betonte Sternenprinz Harald LXXIX., der zu den Gästen rief: „Auf alle die andere begleiten, auf alle, die begleitet werden müssen: Ihr seid nicht allein, darauf ein Föllsch Foll hinein!“.