"Das Leben ist zum Sterben schön!" Weiberfastnacht bei der Deutschen PalliativStiftung

Fröhlich ging es zu in den Räumen der Deutschen PalliativStiftung in Fulda, die bereits zum zweiten Mal eine Weiberfastnacht ausrichtete. Neben der FKG-Prinzenmannschaft um Markus Maurus Musikus den LXXVIII waren einige weitere Vereine aus der Region dem außergewöhnlichen Ruf gefolgt.

Zeitweise wurde es ganz schön eng bei der Deutschen PalliativStiftung: Die Florengäßner Brunnenzeche brachten eine Spende mit und sangen gleich mehrere Ständchen. Die Aschenberger Wolkenkratzer, der FFCK Fulda, die Kämmerzeller Matte Biddel und die FKG-Prinzenmannschaft statteten der Stiftung um Vorstandsvorsitzenden Dr. Thomas Sitte ebenfalls einen Besuch ab. Prinz Markus Maurus Musikus der LXXVIII freute sich sehr über die Einladung: „Das Thema, mit dem sich die Deutsche PalliativStiftung beschäftigt, ist kein einfaches. Umso schöner, dass wir hier so humorvoll und herzlich empfangen worden sind. Wir haben großen Respekt vor eurer Arbeit.“

Geschäftsführerin Elke Hohmann erklärt die außergewöhnliche Idee hinter der Weiberfastnacht in den Räumen der Deutschen PalliativStiftung: „In Aachen und Köln ist es bereits Tradition, dass Karnevalsvereine in Hospizeinrichtungen einmarschieren und ordentlich Lärm machen. Wir wollen das auch bei uns etablieren. Denn die Themen Sterben, Tod und Trauer gehören mitten ins Leben. Da darf und muss auch mal gelacht werden. Deswegen ist unser Schlachtruf: Das Leben ist zum Sterben schön!'"

Thomas Sitte zeigte sich dankbar für die tolle Resonanz und überreichte den Gästen gemeinsam mit Elke Hohmann die eigens gebastelten Palliativ-Orden. Sitte: „Danke, dass Sie alle gekommen sind und unsere Arbeit wertschätzen und unterstützen.“ Der Schlachtruf „Das Leben ist — zum Sterben schön!“ hallte einige Male durch die Räumlichkeiten der Stiftung. Denn es darf und muss auch mal gelacht werden.