„Markklößchen-Omas“ spenden 650 Euro an Deutsche PalliativStiftung

Fulda (oz/dw) – Über einen Scheck in Höhe von 650,50 Euro konnte sich die Deutsche PalliativStiftung dieser Tage freuen. Überbracht wurde er von den „Markklößchen-Omas“, ein Zusammenschluss von jung gebliebenen Frauen, die durch die Herstellung von Markklößchen und deren Verkauf gemeinnützige Organisationen und auch Einzelpersonen unterstützen.

Von links: Roswitha Zuspann, Volker Elm, Elke Hohmann, Margit Elm, Edeltrud Gerhard, Dr. Thomas Sitte, Sigrid Werner. Es fehlen: Hanni Rau, Gertrud Ruppel und Anita Schneider. Foto: Jörg Schmidt

In diesem Fall ging es jedoch nicht um den Verkauf von Markklößchen, sondern um frisch gebackene Waffeln. Initiator dieser Aktion war Volker Elm von Kostbar Casa-R-ella, der im Rahmen der Fuldaer genuss‘wochen als Gastronom neben anderen Kollegen die Bewirtung der Gäste auf der Pauluspromenade übernommen hatte. Die Zutaten für den Waffelteig – immerhin über zehn Liter pro Tag – wurden ebenfalls von Elm gespendet. „Ich hatte gehört, dass die Deutsche PalliativStiftung aufgrund der Corona-Krise erhebliche Einbußen bei der Spendenakquise hatte. Da ich die Arbeit der Stiftung sehr schätze war es für mich selbstverständlich zu helfen. Die ‚Markklößchen-Omas‘ haben ebenfalls sofort ihre Unterstützung zugesagt und so konnte es losgehen“, so Elm.

Dr. Thomas Sitte, Vorstandsvorsitzender der Deutschen PalliativStiftung, und Elke Hohmann, Geschäftsführerin der Deutschen Palliativstiftung, sind über so viel Engagement erfreut. „In der Tat ist die Spendenbereitschaft in den letzten Monaten stark zurückgegangen. Wir freuen uns über jede Aktion, die nicht nur Spenden generiert, sondern auch das Thema Versorgung am Lebensende in den Fokus der Menschen rückt“, sagte Sitte bei der Scheckübergabe.

Quelle: Osthessen-Zeitung.de