Pilotprojekt zur Palliativversorgung in Pflegeeinrichtungen: Stiftung erhält Fördermittel vom Land Hessen

Palliative Versorgung in Pflegeheimen verbessern und die damit verbundenen unerwünschten, beziehungsweise unnötigen Krankenhausaufenthalte vermeiden: Das ist das Ziel des Pilotprojekts PiPiP (Pilotprojekt „Palliativvsersorgung in Pflegeeinrichtungen“), für das die Deutsche PalliativStiftung vom Land Hessen einen Zuschuss in Höhe von 84.240 Euro bekommen hat.

„Pflegeeinrichtungen sind auch letzte Orte des Lebens“, betonte Staatssekretär Dr. Wolfgang Dippel. „Viele Pflegeinrichtungen haben sich bereits auf den Weg gemacht, eine gute Sterbebegleitung zu sichern.“

Die Landesregierung unterstützt diese wichtige Arbeit unter anderem durch die finanzielle Förderung des Projekts der Deutschen Palliativstiftung. Ziel des Projekts ist es, die hospizlich-palliative Kompetenz bei den Beschäftigten in stationären Pflegeeinrichtungen zu stärken und stationäre Pflegeeinrichtungen dabei zu unterstützen, ihre seit 2016 bestehende Pflicht zur Zusammenarbeit mit ambulanten Hospiz- und Palliativdiensten umsetzen zu können.

Vorstandsvorsitzender Dr. Thomas Sitte freut sich über die Unterstützung vom Land Hessen. „Wissen verleiht Sicherheit. Deshalb sind gezielte Schulungen für das Pflegepersonal enorm wichtig“, erläutert Sitte.