Regierungspräsident Klüber informiert sich bei Deutscher PalliativStiftung

Regierungspräsident Hermann-Josef Klüber informierte sich im Rahmen seines Besuchs am 05.11.2020 über die aktuelle Arbeit der Deutschen PalliativStiftung (DPS) und die Situation der Hospizarbeit und Palliativversorgung im Regierungsbezirk Kassel. Die DPS konnte dieses Jahr zum Glück weitere Räume anmieten und bietet nun Corona-konforme Flächen für Besprechungen und Onlineveranstaltungen. RP Klüber zeigte sich beeindruckt von der guten Umsetzung, denn Livestreams würden zwar immer wichtiger, der persönliche Austausch sei aber nicht immer ersetzbar.

Dr. Thomas Sitte (Vorstand DPS) Elke Hohmann, (Geschäftsführerin) und Hermann-Josef Klüber (Regierungspräsident) - Foto: Deutsche Palliativstiftung

Regierungspräsident Klüber und der Vorstandsvorsitzende der DPS, Dr. Thomas Sitte, waren bereits im Sommer in einem intensiven Austausch zur Situation in Altenpflegeeinrichtungen unter Quarantänebedingungen. Hier muss jetzt einiges geschehen und schnell gehandelt werden, so waren sich alle einig. Die Bewohner dort müssen zwar angemessen geschützt und medizinisch gut versorgt werden, dürfen dann aber nicht durch die Isolation Schaden nehmen. Soziale Kontakte und Mobilität sind im Alter ganz entscheidend für ein gutes und gesundes Weiterleben.

Sehr interessierte sich der Regierungspräsident für den Stand der Kinderhospizarbeit und Kinderpalliativversorgung im Regierungsbezirk. Die PalliativStiftung war hier von ihrer Gründung an (2010) sehr intensiv in den Aufbau der spezialisierten ambulanten Palliativversorgung für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene eingebunden und auch in Fragen zur ambulanten und stationären Hospizarbeit für Kinder. Einige Jahre wurden von der PalliativStiftung runde Tische organisiert, damit die Beteiligten sich austauschen können und so gemeinsam besser vorankommen.

Elke Hohmann, Geschäftsführerin der DPS ist selbst Sozialpädagogin mit Schwerpunkt Kinder und Jugendliche sowie Palliative Care Fachkraft. Hohmann betonte: "Die hospizlich-palliative Versorgung im Regierungsbezirk ist exzellent. Wir müssen nur darauf achten, dass bei der vielen Arbeit im eigenen Team das Netzwerken weiterhin von Dritten unterstützt wird!" Abschließend regte Klüber an, dass die DPS doch wieder solche NetzWerkVeranstaltungen moderieren könnte, dann aber nicht nur in Fulda, sondern gerne auch im Raum Kassel. (pm)

Quelle: Osthessen News